Die Haushalts- und Stromkosten steigen zunehmend und immer mehr Menschen fragen sich, wie sie wohl optimal und geldsparend den Energieverbrauch in ihrem Haushalt verringern können. Dies muss nicht immer schwer, mit Umbauten oder größeren Geldausgaben verbunden sein. Im Folgenden sind einige wertvolle Tipps dargelegt, wie man ohne großen Aufwand in seinen eigenen vier Wänden bestmöglich Energie sparen kann.
- Der nächste Winter kommt bestimmt: damit die Wärme auch in der Wohnung bleibt und nicht nach draußen abzieht, sollten sie beispielsweise die Vorhänge, Rollläden oder Fensterläden des Nachts immer schließen. So wird ein schneller Wärmeverlust verhindert und die Kälte hält sich besser in den Räumen. Senken Sie zusätzlich die Temperatur an den Heizgeräten ein wenig runter, aber nicht vollkommen abschalten! So kühlt der Raum nicht über Nacht vollständig aus und die Wärme wird optimal genutzt.
- Bleiben wir beim Winter: die meisten Menschen fühlen sich bei ca. 22°C wohl, aber bedenken Sie immer, dass jeder Grad ca. 5% der Heizkosten kosten und somit der Umwelt, dem Portemonnaie und dem Energieverbrauch schadet. Vielleicht stellen Sie im nächsten Winter die Heizung einfach ein bis zwei Grad niedriger, der kleine Aufwand lohnt sich bestimmt.
- Lüften muss auch zur kalten Jahreszeit sein, keine Frage, doch achten Sie unbedingt auf ein Stoßlüften: das bedeutet, dass kurz aber kräftig die Räume mit einem Durchzug belüftet werden. 5 Minuten reichen hier meist vollkommen aus, so wird frische Luft in die Wohnung gelassen und die Temperatur nicht unnötig gesenkt – so kann Energie bestmöglich gespart werden.
- Stellen Sie bei elektronischen Durchlauferhitzern die Wassertemperatur immer direkt ein – so kann neben Wasser auch Strom gespart werden, da die Einstellzeiten an der Armatur verkürzt wird.
- Auch in der Küche verbrauchen wir manchmal unnötig Energie, obwohl es nicht sein muss. Stimmen Sie die Töpfe mit den Herdplatten ab, nur so kann die ganze Wärme vollständig ausgenutzt und die Ankochdauer verkürzt werden. Energie kann außerdem gespart werden, wenn ein Deckel auf dem Topf liegt – so wird das Gericht schneller gar und es wird weniger Strom verschwendet. Nutzen Sie zusätzlich die Nachwärme der Herdplatten: das bedeutet, dass Sie schon kurz vor dem Garpunkt die Herdplatten ausstellen können und so die Nachhitze optimal nutzbar ist.
- Waschen Sie nur dann, wenn Ihre Waschmaschine auch wirklich voll ist. Verzichten Sie auf Vorwäsche und Temperaturen von 90°C. So kann nicht nur Wasser, sondern auch Strom gespart werden. Nutzen Sie die Energiesparprogramme, die die Wäsche schneller durchwaschen, um so nicht nur Energie, Wasser und Zeit, sondern auch effektiv Geld zu sparen.
- Immer mehr Menschen besitzen eine Geschirrspülmaschine – wirklich rentabel ist dieses Gerät allerdings erst ab vier Personen pro Haushalt. Auch dieses Gerät sollte immer nur im vollen Zustand benutzt werden, da bei einer halb beladenen Maschine der Strom- sowie Wasserverbrauch genauso hoch ist, wie bei einer vollen Beladung. Achten Sie hier auch auf Kurz- und Sparprogramme.
- Sie brauchen heißes Wasser? Vergessen Sie die Herd- und Kesselvariante: dies verbraucht zuviel Strom und dauert zudem auch noch sehr lange. Nutzen Sie besser den Wasserkocher – dieser spart Zeit und Geld.
- Auch wenn es manchen Menschen schwer fällt: aber Fernsehgeräte brauchen nicht ständig betriebsbereit zu sein. Die „Stand-by” – Funktion ist zwar eine feine Sache, zieht dafür aber auch ungemein Strom. Bei ca. 150kWh zusätzlich im Jahr kommen ungemeine Kosten auf Sie zu. Das muss nicht sein, oder?
- Ist Ihre Stromrechnung dieses Jahr wieder zu hoch ausgefallen? Das lässt sich ändern. Schauen Sie sich mal im Internet um und testen Sie gegebenenfalls Stiftung Warentest. Hier finden Sie eine Menge anderer Stromanbieter und auch echte Ökostromanbieter, auf die Sie umsteigen können. Vorteil von Ökostromanbietern: die Stromlieferung besteht aus mindestens 50% erneuerbare Energie, so dass neben dem Geldbeutel auch die Umwelt geschont wird. Den Anbieter zu wechseln kostet in der Regel nichts und im Grunde genommen haben Sie sogar noch Geld gespart.

