Das Thema Klimaschutz ist mehr publik denn je. Fast täglich hören wir in den Nachrichten über neue Klimakatastrophen, die nicht nur unser Leben nachhaltig bestimmen. Die Zerstörung der Ozonschicht oder das Schmelzen der Polarkappen an Nord – und Südpolen stimmen Forscher nicht gerade zuversichtlich. Unwetterkatastrophen, die sich sowohl als reißende Tornadostürme oder sintflutartige Regenfälle abzeichnen, hinterlassen Schäden in Millionenhöhe und zerstören Existenzen. Der Grund dieser Geschehnisse lassen Wissenschaftler auf die Menschheit münzen, die an der Klimakatastrophe nicht ganz unbeteiligt sind.
Durch industrielle Emissionen und verschwenderischen Raub durch Abholzen von ganzen Tropenwäldern oder die Verschmutzung von Ländereien seien darauf zurück zu führen. Die Welt schreit um Hilfe, aber niemand hört hin. Das Umdenken und Handeln der gesamten menschlichen Bevölkerung ist nun nötig, um das Schlimmste zu verhindern. Dass das menschliche Überleben davon abhängig ist, scheint jedoch die wenigsten Menschen zu interessieren – und doch ist es notwendig, dass alle mithelfen.
Jeder einzelne Haushalt muss mit anpacken, um die Welt von einem schlimmen Unheil zu bewahren. Doch wie kann man damit anfangen? Die Internetsite klima.orf.at gibt im Fall der Unwissenheit reichlich Tipps zum Umdenken und fördert mit gezielten Frage – Antworten – Bereichen die Menschen über die derzeitige Situation unseres Klimas.
Ein sehr interessanter und für jeden Haushalt informativen Teil bietet der CO²-Emissionen-Rechner, der in Zusammenarbeit mit den fünf wichtigsten und bekanntesten Klimaschutzorganisationen Care, Global 2000, Greenpeace, Klimabündnis und WWF entwickelt und zur Verfügung gestellt wurde. Dieser Rechner gibt Aufschluss über den Verbrauch der Haushalte von Energie, Strom, CO² – Ausstoß und Nahrungsmittelverbrauch aus regionalen oder ausländischen Anbau. Nach der Umfrage weiß der Verbraucher, ob er über oder unter dem Normalverbrauch liegt. Damit die Menschen ihr Denken und den Verbrauch in Zukunft gewissenhaft besser nutzen könne, wurden Projekte und Tests ins Leben gerufen, um das Besserleben gezielt vorzuführen und den Menschen mit dieser Hilfestellung in punkto Klimaschutz unter die Arme zu greifen. Um dies besser verständlich zu machen, wurden zahlreiche Fernsehprogramme über den Klimawandel und den Schutz der Erde gesendet, um den Menschen das Ausmaß der Katastrophe vor Augen zu führen und ein besseres Leben mit der Umwelt demonstrieren. Bei den Zuschauern des ORF kamen diese Sendungen sehr gut an. Fast die Hälfte der österreichischen Bevölkerung sah sich mindestens eine der sieben aufklärenden Sendungen an und nahmen danach an der Berechnung des Online-CO²-Rechners teil. Ein Erfolg auf der ganzen Linie, der den Aufwand nicht umsonst geschehen und die Mitmenschen aufhorchen ließ. Diese Katastrophen betreffen nämlich nicht nur unsere Mitmenschen, sondern uns alle.
Um sich mehr und weiter zu bilden, biete die Seite klima.orf.at auch aufklärende Artikel zum Thema Klimakatastrophe an, die nicht nur über CO²-Ausstoß informiert, sondern auch das Thema Klimawandel und deren Folgen anspricht. Für Nichtwissende und Menschen, die mitreden und helfen möchten, ist dies durchaus interessant und wissenswert.
Wir können vielleicht einen Klimawandel nicht mehr aufhalten, denn dafür ist es mittlerweile zu spät, aber es ist noch das Ende. Mit viel Umdenken und dem Umrüsten von verbrauchsenkenden Autos oder energiesparenden Glühbirnen bis hin zu moderneren Heizungsanlagen kann das Unglück abgebremst werden. Dies ist nur möglich, wenn wir alle anpacken und uns nicht gegenseitig die Schuld in die Schuhe schieben. Denn für solche Streitereien bleibt keine Zeit mehr. Schon zu viele Tiere stehen vor dem Aussterben, schon zu viele Wälder wurden aus Geldgier gerodet und schon zu viele Ressourcen aus Machtstreben verschwendet. Damit die gesamte Welt und wir Menschen kein vorzeitiges Ende nehmen müssen, sollten wir handeln und das sofort.



