Solarenergie ist eine sehr umweltfreundliche Alternative zu fossilen Brennstoffen. Wer die Energie der Sonne nutzt, macht sich unabhängiger und spart langfristig viel Geld. Außerdem kann man bei der Anschaffung einer Solaranlage von vielen Förderungen bzw. Förderprogrammen profitieren, die von verschiedenen Institutionen zur Verfügung gestellt werden.
Fördermittel können beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beantragt werden. Dabei sind einige Voraussetzungen zu beachten. Förderfähig sind Solaranlagen, die in Altbauten der Raumbeheizung, der Gebäudekühlung oder der kombinierten Warmwasserbereitung und Raumheizung dienen. Eine Förderung der Solaranlagen in Neubauten ist dagegen nicht mehr möglich. Keine Fördermittel gibt es auch, wenn die Anlage ausschließlich zur Warmwasserbereitung genutzt wird. Die Höhe der Förderung ist von der Kollektorfläche sowie dem Speichervolumen der Solaranlage abhängig.
Die Interessenten müssen ihre Anträge spätestens 6 Monate nach der Inbetriebnahme der Anlage einreichen. Neben der Basisförderung können vom BAFA verschiedene Boni gewährt werden. Investiert man nicht nur in eine Solaranlage, sondern baut zusätzlich eine Biomasseanlage oder eine förderfähige Wärmepumpe ein, so kann der regenerative Kombinationsbonus in Höhe von 500 Euro beantragt werden. Entscheidend ist hier, dass zwischen der Inbetriebnahme der beiden Anlagen nicht mehr als 6 Monate verstreichen und bei der Heizungsanalage ein hydraulischer Abgleich durchgeführt wurde.
Hinweis: Mehr Informationen zum Thema hydraulischer Abgleich gibt es unter www.heizungsratgeber.info
Einen zusätzlichen Zuschuss gibt es auch, wenn Solaranlage in einem energieeffizienten Gebäude installiert wird. Darüber hinaus wird vom BAFA die kombinierte Installation einer Solaranlage und einer besonders effizienten Solarkollektorpumpe mit einer Bonusförderung unterstützt.
Neben dem BAFA bietet auch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) finanzielle Unterstützung beim Kauf einer Solaranlage. Hier finden die Interessenten insbesondere zinsgünstige Kredite mit langen Laufzeiten. Die ersten Jahre gelten oft als tilgungsfreie Anlaufphase, was diese Finanzierungsmöglichkeit besonders attraktiv macht. Zu beachten ist, dass die Anträge bereits vor der Investition eingereicht werden müssen. Bereits begonnene Maßnahmen können nicht berücksichtigt werden.
Tipp: Einen guten Überblick über alle Förderungsmöglichkeiten finden Sie auch auf www.heizungsratgeber.info
Fördermittel gibt es aber nicht nur auf staatlicher Ebene. Auch Bundesländer, Kommunen sowie manche Banken und regionale Energieversorger fördern die Nutzung der Solarenergie. Da die Gewährung der Fördermittel je nach Geldgeber an verschiedene Bedingungen geknüpft ist, sollte man sich vor dem Kauf einer Solaranlage immer umfassend informieren. Es empfiehlt sich auch, unterschiedliche Förderungsangebote zu vergleichen, um sich für die Alternative entscheiden zu können, die am besten der individuellen Situation entspricht.

